Was ist zu Hause?
Zu Hause sein. Ein Ort an dem man ankommt. Eine Wohnung, ein Haus. Eine Stadt. Ein Land. Vertraute Menschen, Gegenstände, Sprache. Das erste Zu hause das wohl jeder hat ist wohl der Ort an dem man geboren wird bzw an dem man aufwächst. Und dann ist man ausgewachsen/aufgewachsen. Das nächste Zu hause wird vielleicht die Stadt in der man studiert oder das Land in dem man ein AuPair Jahr macht. Aber wie fühlt sich das eigentlich an? Wie findet man diesen Ort, der dann zu Hause heißt? Muss man den finden? Ist es vielleicht am Ende immer der Ort an dem man aufgewachsen ist? Ist die Vorstellung von nur einer Heimat zu steif und einseitig? Wie beeinflusst uns die Möglichkeitmenge der heutigen Zeit?
Ich bin nach Hause gekommen und hab mich nicht mehr zu hause gefühlt. Es fing an mit kleinen Dingen. Häuserwände, zu Beispiel. Oder Hunde an Leinen. Tiere hinter Glas und dreißig verschiedene Sorten Marmelade. Ich spürte dieses Unverständnis in mir für etwas, dass ich eigentlich immer verstanden hatte. Plötzlich stand ich mit meine Meinung so weit weg von Freunden und Familie. Ich war mit der Art des Lebens welches ich 18 Jahre lang geführt hatte nicht mehr einverstanden. Mein Zimmer, ein Berg aus Zeug das im Endeffekt keinen Wert für mich hatte. Mich weder glücklich machte und mir auch sonst nur im weg stand. Ich begann also Dinge weg zu geben. Nicht zu verkaufen, ich wollte keinen Profit, ich wollte wieder Atmen können. Ich hörte auf mir über Dinge Gedanken zu machen die mich aufhalten. Ich begann zu begreifen, dass mir nichts eine Heimat sein wird, solange ich mir nicht selbst eine Heimat bin.
Ich bin nach Hause gekommen und hab mich nicht mehr zu hause gefühlt. Es fing an mit kleinen Dingen. Häuserwände, zu Beispiel. Oder Hunde an Leinen. Tiere hinter Glas und dreißig verschiedene Sorten Marmelade. Ich spürte dieses Unverständnis in mir für etwas, dass ich eigentlich immer verstanden hatte. Plötzlich stand ich mit meine Meinung so weit weg von Freunden und Familie. Ich war mit der Art des Lebens welches ich 18 Jahre lang geführt hatte nicht mehr einverstanden. Mein Zimmer, ein Berg aus Zeug das im Endeffekt keinen Wert für mich hatte. Mich weder glücklich machte und mir auch sonst nur im weg stand. Ich begann also Dinge weg zu geben. Nicht zu verkaufen, ich wollte keinen Profit, ich wollte wieder Atmen können. Ich hörte auf mir über Dinge Gedanken zu machen die mich aufhalten. Ich begann zu begreifen, dass mir nichts eine Heimat sein wird, solange ich mir nicht selbst eine Heimat bin.

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