Warum es sich lohnt Süd Afrika im Auto zu bereisen
Meine Entscheidung als nächstes Ziel Süd Afrika zu wählen fiel vorallem auf Grund der Naturlandschaften und Tier Vielfalt. Das was insbesondere Laos mir an wilder Natur geboten hatte lies mich nicht los, die endlos wild bewachsenen Bergketten, welche nur selten von einer kleinen Anzahl an Häsusern unterbrochen wurden. Die kühle Luft in mitten des Urwalds während die Sonne durch das hohe Blätterdach schimmert und nur der Ruf des ein oder anderen Affen hallt in der Stille. Diese Orte des absoluten Friedens zu entdecken gab mir ein Gefühl von bis dahin nicht gekannter Ruhe. Nun hat Süd Afrika eine weite Spanne an unterschiedlicher Natur zu bieten, von eben diesen Urwaldbergen zu kahlen Felstürmen, endlos platter Buschlandschaft und fast schon steppenartigen Flächen und natürlich die komplette Küstenroute welche einen von Durban bis Kapstadt trägt. Die Veränderung in der Landschaft geschieht meist recht plötzlich und fließt ineinander über, gerade das und die sich endlos durch diese stetigen Veränderungen ziehende Straßen ( welche zum Größen Teil in wirklich sehr gutem Zustand sind ) laden sehr dazu ein diese Reise zu einem 'Roadtrip' zu machen. Auch gibt es hier die in Asien für sehr wenig Geld zu besteigenden Nachtbusse nicht wirklich. Es gibt zwar einen Bus ( BazBus), dieser fährt jeder nur die Küstenroute auf und ab, was gerade für die welche das ganze Land ( besonders die Berglandschaften sind eher im Norden zu finden ) bereisen wollen eher ungeeignet ist. Ein weitere Grund waren für mich definitiv die Hostel + Backpacker Preise. Da zahlt man für ein Dormbett schonmal 250 Rand (15€ ). Camping ist vergleichsweise sehr günstig (90 Rand / 5,5€ ) und gibt einem am Morgen mit Sicherheit die bessere Aussicht in die Landschaft. Das Auto wird hier also zum Vorteil vorallem durch den gewonnenen Platz ( wir alle wissen das davon im Rucksack immer zu wenig da ist ) für Ausrüstung und Essen, denn gerade das schlägt gerne mal ins Geld. Es lohnt sich also durchaus vorher bei einer der hier ansässigen Supermärkte einzukaufen und die an jedem Hostel/ Campingplatz vorhandene Küche zu nutzen. So haben wir für zwei Wochen Frühstück + Abendessen etwa 700 Rand / 42€ p.P. bezahlt, was etwa 3€ pro Tag macht und somit ziemlich unschlagbar ist. Parkplätze mit Security sind fast überall vorhanden, es ist jedoch ein Fakt, dass bei Nacht zu fahren in Süd Afrika definitiv nicht ungefährlich ist, was einen dazu bringt auch lange Strecken eher tagsüber zu bewältigen und selbst dann sollte man die Türen von innen verschließen.Diese Fahrten kosten Zeit und manchmal auch Nerven ( die Fahrgewohnheiten unterscheiden sich erheblich von dem was ich gewohnt bin), gibt aber gleichzeitig die Möglichkeit die gesamte Natur des Ladens zu beobachten. Gerade die Strecken welche durch Naturschutzgebiete verlaufen darf man einfach nicht verpassen. Auch wenn die Straßen zum Größen Teil wirklich in einem guten Zustand sind, so verschlägt es einen doch ab und zu auf eine der Schotterstraßen (Dirt-road) um zum ein oder anderen abgelegenen Ort zu gelangen. Doch gerade weil diese Orte so abgelegen sind, sind die eben auch besonders schön, was einen die holprige Fahrt schnell vergessen lässt. Der Luxus jederzeit für Fotos oder eine kleine Pause anhalten zu können kommt einem hier besonders zu gute. Insgesamt ist das Auto zumindest für mich der sicherste und komfortabelste Begleiter durch dieses atemberaubende Land.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen